Fokus Sexualität

Was bedeutet eine gesunde Sexualität? Wann ist sie eben nicht gesund und weshalb ist dies problematisch?

Grundsätzlich kann man wohl sagen, wer zufrieden ist mit seiner eigenen Sexualität, der hat kein Problem und braucht auch keine Erweiterung. Sicher. Wenn Sexualität Genuss ist, das ganze Feld rund um Körper, Sex, Bedürfnisse, Beziehungen entspannt ist, dann ist das wunderbar!

Meine Erfahrung aus den Bereichen Sexualheilarbeit, Tantramassage und auch die als Primarlehrerin haben mich gelehrt, dass selten einfach alles entspannt und gut ist, dass viel mehr Unwissen und Unsicherheit dazu führen, dass viele Menschen sich gar nicht trauen, sich ehrlich mit ihrer eigenen Sexualität zu beschäftigen.

In meinen Augen dramatisch ist die Tatsache, dass Sexualität einerseits nicht gelehrt wird und andererseits Pornografie als höchst problematische Orientierungs- und Vorbildfunktion fungiert. Sexualität lehren meine ich im Sinne von offenem, schamfreien darüber sprechen - und eben nicht nur über Schwangerschaftsverhütung und kursierende Geschlechtskrankheiten, sondern eben auch über den Umgang mit Bedürfnissen, Sehnsüchten, Ängsten, Fragen und so weiter. Vielen Menschen bleibt keine andere Wahl als 'learning by doing', was dazu führt, dass Grenzen oft bewusst und unbewusst überschritten werden und Pornografie als Vorbild dient. Pornografie ist nichts per se Negatives - aber ganz sicher nicht als Lehrmeister geeignet, um eine gesunde Sexualität zu entwickeln.

Sexualität, Liebe, Beziehungen, Bedürfnisse, Scham, Grenzen, Ekstase

Das sind Themen die mich interessieren. Es sind die Themen, die ein Leben lebendig machen, es sind Themenfelder, in denen man sich selber kennenlernen und erfahren kann, Felder, in denen man immer wieder auf die Selbstliebe zurückgeworfen wird und Felder in denen so viel Erfahrungsreichtum, so viel Heilungspotenzial und so viel Lebensfreude und Glückseligkeit auf uns warten. Diese zu erkunden, Felder zu erweitern, Grenzen zu sprengen, bedingungsloses Sein zu erfahren - das ist sowohl meine persönliche Passion, wie auch Teil meiner Aufgabe: Menschen durch ihre Prozesse mit diesen Themen zu begleiten.

Lernen, Heilen, Sprache finden

Darum geht es in meinen Begleitungen. Sowohl Jugendliche wie auch Erwachsene unterstütze ich auf dem Weg in eine gesunde Sexualität. Ob das im Sinne von 'Aufklärung', Lernen, Einführung ins Thema ist, oder ob es darum geht, Erfahrungen aufzuarbeiten, Schmerzen zu heilen, von der Unlust zur Lust zu gelangen oder ob es mehr spezifisch um partnerschaftliche Themen geht, ich begleite achtsam, altersgerecht, authentisch, verständlich und frei von Tabu.

Meine Arbeitsweise

Ich berate, kläre, unterstütze zu erkennen und begleite in eine gesunde, erfüllende Sexualität. Primär arbeite ich im Gespräch. Daneben setze ich auf Aufgaben, die ich mitgebe, damit sich die Person / das Paar auch selbständig auf den Weg begibt. Wir heilen uns selber und wir wachsen auch selber. Ich bin hier, um Menschen darin zu unterstützen. Die eigene Initiative, das heisst das eigene Umsetzten des Gelernten ist immer das Entscheidende im Weiterkommen. Rückschläge, Krisen und Durchhänger sind menschlich und normal und für die braucht man sich auch nicht zu schämen. In solchen Situationen unterstütze ich, damit es weitergehen kann.

Bei Traumata, inneren Verletzungen und spezifischen Problemen arbeite ich auch mit Körperarbeit. Diese Begleitungen werden individuell vorbesprochen.

Darum geht es oft:

Kommunikation! Mangelnde Kommunikation! Lernen, über Sex zu sprechen!

Lernen über die eigene Sexualität (Lustzentren, Orgasmen, Ejakulation, wie funktioniert Lust in mir? Was sind meine Lust-Trigger?)

Grenzen (eigene Grenzen spüren lernen und zu diesen stehen)

Bedürfnisse kommunizieren

Schmerzen

Lustlosigkeit

kein Sex mehr in der Partnerschaft

Pornosucht

Versagensängste

Frauen: ohne klitorale Stimulation geht nichts

Was ist normal? Bin ich normal?

Missbrauchserfahrungen

unterschiedliche Bedürfnisse in der Partnerschaft

Sex im Alter: es funktioniert nicht mehr wie früher